20.02.2019

Ausbildereignungsprüfung

geschrieben von Sabine Kupfer

Die Ausbildereignungsprüfung ist nicht nur ein anerkanntes Gütesiegel für Ihr Personal, sondern für Ihr ganzes Unternehmen.

Wer ausbilden will, muss neben der persönlichen und fachlichen Eignung auch über pädagogische, rechtliche, organisatorische, psychologische und methodische Kenntnisse und Fertigkeiten verfügen. Die Ausbildereignungsprüfung ist bundesweit die einzig anerkannte und einheitliche Qualifikation zum Nachweis berufs- und arbeitspädagogischer Kenntnisse.

Die Prüfung wird auf Grundlage der Ausbildereignungsverordnung durchgeführt. Sie umfasst vier Handlungsfelder:

  • Ausbildungsvoraussetzungen prüfen und Ausbildung planen
  • Ausbildung vorbereiten und bei der Einstellung von Auszubildenden mitwirken
  • Ausbildung durchführen
  • Ausbildung abschließen

Zur Zulassung zur Prüfung müssen Sie keine fachliche Qualifikation erfüllen.

Mit Bestehen der Ausbildereignungsprüfung (Nachweis der pädagogischen Eignung) ist man nicht automatisch ausbildungsberechtigt. Das Berufsbildungsgesetz (§§ 29 f. BBiG) fordert zusätzlich von jedem Ausbilder die notwendigen beruflichen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sowie die persönliche Eignung. Die Eignung der Firma als Ausbildungsbetrieb sowie die Eignung der von der Firma berufenen Ausbilder/innen überprüft die IHK-Ausbildungsberatung.

Schriftliche Prüfungstermine 2022:
1. Februar, 1. März, 5. April, 3. Mai, 7. Juni, 5. Juli, 6. September, 4. Oktober, 8. November,
6. Dezember

Praktische Prüfungstermine:
Die Termine finden, abhängig von den Teilnehmerzahlen, ca. 3 - 4 Wochen nach der schriftlichen Prüfung statt.

Anmeldung zur Prüfung:
Spätestens 8 Wochen vor dem schriftlichen Prüfungstermin.

Prüfungsgebühr:
230,- €

Hinweis: Für die Antragstellung auf Befreiung vom schriftlichen Teil der Prüfung berechnen wir laut unserem Gebührentarif eine Gebühr von 75,- €.