28.04.2020

Einhaltung von Hygienemaßnahmen im Handel

geschrieben von Jennifer Duggen

Mit der Verordnung zum Schutz vor dem Coronavirus vom 16. April 2020 macht das Land NRW weitreichende Vorgaben für die Wirtschaft, insbesondere für den Einzelhandel – aber auch für die Gastronomie sowie für die Dienstleistungsbranche, beispielsweise Reisebüros. 

Ein wesentlicher Aspekt sind die einzuhaltenden Hygienevorgaben, die allerdings nur ansatzweise definiert sind: So haben (laut der genannten Verordnung) Händler „geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen zu treffen.“ 

Zudem darf nur eine Person pro zehn Quadratmeter im Geschäft anwesend sein. Weiterhin ist der Verzehr von Lebensmitteln in und in einem Umkreis von 50 Metern um die Verkaufsstelle verboten. 

Ab dem 27. April ist es nun auch möglich, daß „unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen diejenigen Geschäfte öffnen können, die ihre Verkaufsfläche auf höchstens 800 Quadratmeter Verkaufsfläche reduzieren können“. 

Darüber hinaus wird empfohlen, in Eigenverantwortung weitere sinnvolle Vorkehrungen zu treffen. 

Die IHK Mittleres Ruhrgebiet stellt Ihnen im Downloadbereich eine Handreichung mit Vorschlägen zur Verfügung, wie geeignete Maßnahmen - die dem Schutz der Mitarbeter*innen und der Kund*innen dienen - umzusetzen sind.

Hinweis: Diese Übersicht von Empfehlungen erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Rechtsicherheit und dient ausschließlich als Orientierungshilfe. 

Auch einzelne Maßnahmen, die teilweise in kommunalen Allgemeinverfügungen verbindlich geregelt sind, sind selbstverständlich zu beachten.

Für die Kommunikation in den Betrieben haben wir eine Reihe von Beispielplakaten im Downloadbereich bereitgestellt.