23.03.2020

Update 12.04.2021 - Coronavirus: Informationen für Auszubildende und Ausbildungsbetriebe

geschrieben von Alexandra Brnicanin

DIESER BEITRAG WIRD REGELMÄßIG AKTUALISIERT!

Ausbildung in der Pandemie

Die Pandemie stellt alle Ausbildungsbetriebe vor neue Herausforderungen. Für diese gibt es jedoch auch spannende Lösungen. Informationen, Materialien, Tools, Tipps und Tricks hat das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) zusammengetragen.

Update
Post-it mit der Aufschrift "Update" – Bild: OpenClipart-Vectors auf Pixabay

09.04.2021

Zurück in den Distanzunterricht!

Mit Ausnahme der Abgangsklassen der Sekundarstufen I und II geht es nach den Osterferien für alle Schüler wieder in den Distanzunterricht. Sofern die Infektionszahlen es zulassen, soll der Unterricht ab dem 19.04. wieder mit Präsenzanteilen (Wechselmodell) durchgeführt werden.

Im Präsenzbetrieb der Schulen wird es eine grundsätzliche Testpflicht geben. Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und weiteres Personal an den Schulen müssen sich dann zwei Mal pro Woche testen. Die Pflicht zur Durchführung der Selbsttests wird für die Schüler in der Schule erfüllt. Alternativ wird es möglich sein, die negative Testung durch eine Teststelle nachzuweisen (Bürgertest), die höchstens 48 Stunden zurückliegt. Die Schulen werden am 08.04. und 09.04 mit den Tests beliefert.

06.04.2021

Unterricht nach den Osterferien

Eine Rückkehr zum Regelbetrieb mit vollständigem Präsenzunterricht ist aktuell nicht geplant. Sofern es die Lage zulässt, soll der Schulbetrieb bis einschließlich zum 23.04.2021 unter den bisherigen Beschränkungen stattfinden (s. u.: 05.03.2021: Regelungen für den Schulbetrieb ab 15.03.2021). Nach den Osterferien soll an allen Schulen der Schulbetrieb im Wechselunterricht stattfinden.

Neu ist, dass eine Testpflicht eingeführt wird! Zwei Mal pro Woche sollen alle Schüler*innen einen Selbsttest durchführen, um den Schulbetrieb sicherer zu machen.

29.03.2021

Aufgrund der landesweiten 7-Tages-Inzidenz von über 100 greift auch in Nordrhein-Westfalen vereinbarte Notbremse. Die neue Corona-Schutzverordnung verbindet Notbremse-Regelung mit einer Stärkung der Teststrategie. Im Downloadbereich finden Sie die ab dem 29.03.2021 geltende Coronaschutzverordnung sowie die Coronabetreuungsverordnung. Weitere Erläuterungen:

https://bit.ly/ErlauterungenCoSchV

23.03.2021

Die Coronaschutzverordnung wurde angepasst. Die Änderungen sind gelb markiert (s. Downloadbereich). Sie gilt zunächst bis zum 28.03.2021. Die in der Nacht von Bund und Ländern beschlossenen Verschärfungen sind hierin noch nicht enthalten.

Geplant ist eine Verlängerung des Lockdown bis zum 18.04.2021. 

17.03.2021:

Das am 01.08.2020 in Kraft getretene und am 11.12.2020 ausgeweitete Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ wurde heute erneut weiterentwickelt.

Einen Überblick über wesentliche Neuerungen finden Sie hier: http://bit.ly/AusbildungsförderungCorona

15.03.2021 - Kostenlose Angebote zur Vorbereitung auf die IHK-Prüfung

Im Rahmen der Aktion „Fit in die Prüfung trotz Corona“ haben die Industrie- und Handelskammern NRWs verschiedene Anbieter von E-Learning-Tools davon überzeugt, ihre Dienste zum Teil kostenlos anzubieten. Mehr Informationen und die  Angebote: http://bit.ly/pruefungsfit.

Neue Regelungen an den Berufskollegs:

http://bit.ly/RegelungenBK20210315

05.03.2021:

Regelungen für Berufskollegs ab dem 15. März 2021

Über den bisherigen Schulbetrieb hinaus ermöglicht die Landesregierung ab Montag, 15. März 2021, für die Schülerinnen und Schüler weiterer Jahrgangsstufen Phasen des Präsenzunterrichts.

Es soll auch ab dem 15.03.2021 von der Verknüpfung von Präsenz- und Distanzunterricht Gebrauch gemacht werden. Der Distanzunterricht unterliegt hierbei den rechtlichen Vorgaben der DistanzunterrichtVO. Die Verordnung sieht vor, dass Ausbildungsbetriebe informiert werden, wenn Unterrichtstage und -zeiten verlegt werden (s. auch Hinweise am Ende des Textes).

Die Einführung eines möglichst großen Umfangs an Präsenzunterricht erfolgt Stufenweise nach folgenden Prioritäten:

  1. Abschlussklassen vollzeit- und teilzeitschulischer Bildungsgänge (einschließlich Fachschulen des Sozialwesens im zweiten Jahr der konsekutiven Organisationsform) sowie die Fachklassen des dualen Systems, die Teile ihrer dezentralen oder zentralen Abschlussprüfungen bzw. Teile ihrer Berufsabschlussprüfung vor den zuständigen Stellen (Kammern) im April oder Mai 2021 ablegen.
  2. Alle anderen Abschlussklassen vollzeit- und teilzeitschulischer Bildungsgänge (einschließlich Fachschulen des Sozialwesens im zweiten Jahr der konsekutiven Organisationsform) sowie die Fachklassen des dualen Systems.
  3. Die Klassen 12 des Beruflichen Gymnasiums mit Blick auf die Leistungsfeststellungen innerhalb der Qualifikationsphase.
  4. Schülerinnen und Schüler in 3,5-jährigen oder 2,5-jährigen dualen Ausbildungsverhältnissen, die im Herbst 2021 Teile ihrer Berufsabschlussprüfungen vor den zuständigen Stellen (Kammern) ablegen.
  5. Schülerinnen und Schüler im 2. Jahr dreijähriger und im 1. Jahr zweijähriger dualer Ausbildungsberufe sowie diejenigen im 2. Jahr dreijähriger Bildungsgänge und im 1. Jahr zweijähriger Bildungsgänge mit Berufsabschluss nach Landesrecht sowie Studierende im 1. Jahr der Fachschulen in Vollzeit sowie im 2. und 3. Jahr in Teilzeit.
  6. Schülerinnen und Schüler in der Jahrgangsstufe 11 des Beruflichen Gymnasiums, im 1. Jahr drei- und 3,5-jähriger dualer Ausbildungsberufe und im 1. Jahr zweijähriger Bildungsgänge ohne Berufsabschluss nach Landesrecht sowie Studierende im 1. Jahr der Fachschulen in Teilzeit.

3 Wochen vor den Prüfungen wird in Abschlussklassen des dualen Systems der Berufsausbildung der Präsenzunterricht eingestellt. Der Unterricht findet dann wieder als Distanzunterricht statt.

Hinweise:

Die Berufskollegs bekommen die Möglichkeit, die ausgewiesenen Unterrichtsstunden des Differenzierungsbereiches verstärkt für das Angebot von Stützunterricht zu nutzen.

In Abstimmung mit den Ausbildungsbetrieben kann in den Fachklassen des dualen Systems zusätzlich von einem um 80 Stunden jährlich erweiterten Differenzierungsbereich Gebrauch gemacht werden. 

Ebenfalls in Abstimmung mit den Ausbildungsbetrieben können in Fachklassen des dualen Systems bis zu 160 Unterrichtsstunden in das folgende Schuljahr verlegt werden.

04.03.2021:

Bund und Länder haben am 3. März 2021 nach einer Marathon-Sitzung neue Beschlüsse für den Umgang mit der Corona-Pandemie gefasst. Hier das finale Beschlusspapier und eine Infografik des Bundespresseamts zu den geplanten Öffnungsschritten, die jetzt durch Verordnungen vor Ort umgesetzt werden sollen.

Die Länder werden ihre Landesverordnungen entsprechend des unten aufgeführten Beschlusses anpassen und bis zum 28. März 2021 verlängern.

Download

03.03.2021: Beschlusspapier zur schrittweisen Öffnung

163.64 KB

Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder fassen folgenden Beschluss:

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03.03.2021

775.38 KB

Infografik des Bundespresseamts zu den geplanten Öffnungsschritten. Stand 03.03.2021.

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22.02.2021

Ab heute gilt die neue Coronaschutzverordnung. Im Downloadbereich finden Sie die aktuelle Fassung. Alle Änderungen gegenüber der Verordnung vom 25.01. sind gelb markiert.

Der Präsenzunterricht in außerschulischen Maßnahmen (z.B. bei Verbundpartnern)  für Abschlussklassen zur Vorbereitung auf einen Berufsabschluss bleiben erlaubt.

Die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske besteht unabhängig von der
Einhaltung eines Mindestabstands bei Präsenz-Bildungsangeboten und Prüfungen.

Im Downloadbereich  finden Sie außerdem die ab heute an den Schulen geltenden Betreuungsschutzverordnung.

In den Schulen dürfen Berufsabschlussprüfungen durchgeführt werden.  Alle Personen, die sich im Rahmen der schulischen Nutzung in einem Schulgebäude oder auf einem Schulgrundstück aufhalten, sind verpflichtet, eine medizinische Maske zu tragen. Ausnahmen entnehmen Sie bitte der Verordnung.

Präsenzunterricht an Schulen darf in der Zeit vom 22.02. bis 07.03.2021 wie folgt stattfinden:

  • Primarstufe,
  •  Abschlussklassen der allgemeinbildenden Schulen, der Berufskollegs und der Förderschulen
    sowie die entsprechenden Semester im Bildungsgang Realschule des Weiterbildungskollegs,
  • Qualifikationsphase der gymnasialen Oberstufe, des beruflichen Gymnasiums und der
    Bildungsgänge des Weiterbildungskollegs,
  • schulische Betreuungsangebote im Sinne von § 3 Absatz 7 der Zweiten Verordnung zur befristeten
    Änderung der Ausbildungs- und Prüfungsordnungen gemäß § 52 SchulG vom
    2. Oktober 2020 (GV. NRW. S. 975),
  • Lehrkräfte, die aus technischen oder unterrichtsfachlichen Gründen (z.B. Laborausstattung)
    den Distanzunterricht aus einem Raum im Schulgebäude heraus organisieren müssen.

11.02.2021

Regelungen für die Berufskollegs

Der Distanzunterricht wird bis zum 20. Februar fortgesetzt.  

Ausnahme: Schüler*innen der Abschlussklassen können „im erforderlichen Umfang“ in Präsenz unterrichtet werden. Abschlussklassen der Fachklassen des dualen Systems haben hierbei die oberste Priorität.

Drei Wochen vor dem Prüfungstermin ist der Präsenzunterricht in Abschlussklassen des dualen Systems zu beenden und in Distanzform weiterzuführen.

Hybridunterricht (Wechsel von Präsenz und Distanzlernen) ist möglich. Sofern Unterrichtstage und -zeiten verlegt werden, sind z.B. die Ausbildungsbetriebe zu informieren.

Die Coronabetreuungsverordnung (CoronaBetrVO) in ihrer ab dem 15. Februar 2021 geltenden Fassung wird erweiterte Regelungen zum Maskentragen im Schulgebäude und auf dem Schulgelände vorsehen. Diese finden Sie im Downloadbereich.

Alle Informationen: http://bit.ly/Schulmail20210211

Weiter unten im Beitrag finden Sie die Links zu den Infoseiten der Berufskollegs.

Ausbildung in der Pandemie

Wie Ausbildung trotz Corona gelingen kann: Tipps, Tricks, Tools, Materialien und Informationen liefert kostenfrei auch das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA).

10.02.2021

Der Schul-Lockdown in NRW soll ab 22. Februar gelockert werden -  für die Grund- und Förderschulen sowie die Schüler, die vor Prüfungen und Abschlüssen stehen. Alle anderen Lockerungen müssen noch warten. 

Eingeführt werden soll ein Wechselmodell, bei dem die Schüler maximal 5 Tage am Stück im Präsenzunterricht beschult werden. Die Regelungen zur Hygiene und zum Infektionsschutz gelten weiter.

Am 11.02. sollen die Schulen über die Neuerungen informiert werden. Danach erfolgt die Information der Öffentlichkeit.

28.01.2021

Informationen zum Schulbetrieb vom 1. bis zum 12. Februar 2021

Das Ministerium für Schule und Bildung informiert heute über die neue Regelung des Schulbetriebes in der Zeit vom 01.02. bis zum 12.02.2021.

Es werden anlässlich der Fortsetzung des Distanzunterrichts Regelungen getroffen, die eine zusätzliche Unterstützung der Schülerinnen und Schüler ermöglichen sollen, die hierauf in einer Zeit ohne Präsenzunterricht in besonderer Weise angewiesen sind.

In der aktuellen Schulmail erfolgt eine explizite Klarstellung, dass Berufsabschlussprüfungen der Kammern in Berufskollegs möglich bleiben.
Als neue Regelung gilt: Azubis mit bis zum 26.3. anstehender Kammer-Abschlussprüfung dürfen auch in Präsenz unterrichtet werden.

Es gilt die „Schutz-Regelung“, dass Azubis zwei bzw. drei Wochen vor der Prüfung nur noch in Distanz unterrichtet werden dürfen. Alle Informationen finden Sie hier: http://bit.ly/Schulmail2801202 

20.01.2021

Landeskabinett bestätigt Distanzunterricht bis zum 14.02.2021

Der Distanzunterricht an allen Schulen bleibt bis zum 14.02.2021 bestehen. Das gilt auch für Abschlussklassen. Eine Notbetreuung gibt es lediglich für Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 6. Die Kultusministerinnen und Kultusminister der Länder setzen ihre Beratungen am 21.01.2021 fort. Dabei stehen vor allem Regelungen zu Abschluss- und Abiturprüfungen im Fokus.

Infos und Tipps zum Homeoffice für Azubis finden sie am Ende dieses Beitrages. Denn das Homeoffice wurde bereits im letzten Jahr von vielen Betrieben auch den Auszubildenden angeboten.

Außerdem enthält der Beitrag Informationen zu Kurzarbeit, Prüfungen und Prüfungsvorbereitung, Insolvenz, Urlaub, Mehr- und Minderarbeit für Azubis.

Die neue Corona-Arbeitsschutzverordnung (befristet bis zunächst 15. März 2021)

Um die Gesamtbevölkerung sowie diejenigen Beschäftigten, deren Anwesenheit im Betrieb unverzichtbar ist, besser schützen zu können, sollen gezielte Maßnahmen dazu beitragen, das Infektionsrisiko am Arbeitsplatz weiter zu reduzieren, ohne dass die wirtschaftliche Aktivität eingestellt oder beschränkt werden muss. Die Regelungen sind in der Corona-Arbeitsschutzverordnung beschrieben.

Die wichtigsten Punkte:

  • Arbeitgeber werden verpflichtet, Homeoffice anzubieten, soweit keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen. Die Beschäftigten sind nicht verpflichtet, Homeoffice zu nutzen.
  • Für Beschäftigte, die nicht im Homeoffice arbeiten können, haben die Arbeitgeber durch geeignete Maßnahmen den gleichwertigen Schutz sicherzustellen. 
  • Betriebsbedingte Zusammenkünfte mehrerer Personen sind auf ein Minimum zu reduzieren
  • In Betrieben mit mehr als zehn Beschäftigten sollen möglichst kleine Arbeitsgruppen gebildet und wenn möglich zeitversetzt gearbeitet werden.
  • Für das Arbeiten im Betrieb müssen Arbeitgeber medizinische Gesichtsmasken oder FFP2-Masken zur Verfügung stellen, wenn Anforderungen an Räume oder Abstand aus bestimmten Gründen nicht eingehalten werden können.

Die ab dem 25.01.2021 geltende Corona-Schutzverordnung finden Sie in unserem Downloadbereich.

Erläuterungen hierzu finden Sie hier: http://bit.ly/CoronaSrbeitsschutzverordnung202101

Armin Laschet zu den Ergebnissen der Gespräche zwischen Bund und Länder am 19.01.2021:

Zeitlichen Vorteil nutzen: Infektionszahlen sinken, mutiertes Virus soll im Keim erstickt werden, um diese Entwicklung voranzutreiben. Eine Entwicklung wie in Großbritannien soll verhindert werden.

Die bisherigen Beschränkungen (s.u.) werden bis zu 14.02.2021 verlängert. Dazu zählt auch die Schließung der Schulen und Kitas. Der eigene Hausstand darf sich mit einer Person treffen. Es wird dazu aufgerufen, eine feste Person zu wählen. Im öffentlichen Nahverkehr und beim Einkauf sollen ab sofort nur medizinische Masken – keine Alltagsmasken - getragen werden. FFP2-Masken sind jedoch nicht zwingend erforderlich. Arbeitgeber müssen überall dort wo es möglich ist Homeoffice anbieten. Wo arbeiten in Präsenz notwendig sind, sollen Arbeitgeber den Arbeitnehmern medizinische Masken zur Verfügung stellen.

Im Bildungsbereich bleibt es bei den bisherigen Regelungen. Distanzunterricht ist das Gebot der Stunde.  

Am 20.01.2021 wird das Landeskabinett über die Umsetzung der Beschlüsse beraten.

Sobald die Infektionslage es zu lässt, sollen Schulen und Kitas Priorität bei der Öffnung haben.

06.01.2021

Bis zum 31.01.2021ausschließlich Distanzunterricht

Ab dem 11.01. gilt: Der Präsenzunterricht wird an allen Schulen und Schulformen ausgesetzt. Der Unterricht für alle Schüler findet bis zum 31.01. als Distanzunterricht statt. Wo notwendig, dürfen Schulen bis zu 2 Organisationstage für die Vorbereitung nutzen. Über die Notwendigkeit entscheidet jede Schule selbst. D.h., dass spätestens ab dem 13. Januar nur noch Distanzunterricht stattfinden wird. Dies gilt auch für die Abschlussklassen in der dualen Ausbildung. Nur in Ausnahmefällen werden noch zwingend notwendige Klausuren vor Ort geschrieben.

14.12.2020

Die Berufskollegs informieren auf Ihren Hompages über die Gestaltung des Unterrichts ab dem 14.12.2020:

https://bit.ly/Coronatbs1

https://bit.ly/CoronaWalterGropius

https://bit.ly/CoronaKlausSteilmann

https://bit.ly/CoronaLouisBaare

https://bit.ly/CoronaAliceSalomon

https://bit.ly/CoronaBKWitten

https://bit.ly/CoronaMulvany

https://bit.ly/CoronaBKHattingen


11.12.2020: 14 Uhr - Aufhebung der Präsenzpflicht an Schulen und Verlängerung der Weihnachtsferien

Armin Laschet gab heute bekannt, dass die Präsenzpflicht an den Schulen ab Montag, 14.12.2020 aufgehoben wird!

Für die Klassen 1 bis 7 gibt es das Angebot, dass Eltern ihre Kinder von der Präsenz befreien können. 

Schüler ab der Klasse 8 sollen zu Hause bleiben und werden auf Distanz unterrichtet. 

Am 7. und 8. Januar gibt es auch keinen Unterricht. Die Weihnachtsferien 2020 werden also verlängert. 

15 Uhr:

Die Berufskollegs sollen die Möglichkeiten des Distanzlernens unter Ausweitung der bisherigen Regelungen nutzen. Die Schulleitung entscheidet hier in eigener Verantwortung, in welchem Bildungsgang und in welchem Umfang Distanzunterricht pädagogisch und organisatorisch sinnvoll umsetzbar ist.

Für den Fall, dass in der kommenden Woche Klassenarbeiten, Klausuren oder sonstige Prüfungen angesetzt sind, sollen die Schulleiter prüfen, was davon gänzlich, auch im Sinne einer Entlastung, entfallen oder verschoben werden kann. Sollte beides nach gründlicher Abwägung nicht möglich sein, müssen die betroffenen Schülerinnen und Schüler nach Aufforderung für den Zeitraum der Klassenarbeit bzw. der Prüfung in die Schule kommen. Abiturklausuren am Weiterbildungskolleg und andere (abschluss-)relevante Prüfungen finden in jedem Fall wie vorgesehen statt.

An den beiden Werktagen unmittelbar im Anschluss an das Ende der Weihnachtsferien (7. und 8. Januar 2021) findet kein Unterricht statt. Es gelten die gleichen Regeln wie für die unterrichtsfreien Tage am 21. und 22. Dezember 2020.

Download

Angepasste Coronsschutzverordnung NRW in der Fassung vom 11.01.2021

62.72 KB

Die Coronaschutzverordnung wurde geändert und steht hier zum Download bereit.

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Winterprüfung 2020

Die nächste Prüfungsphase steht vor der Tür. Wie Corona sich darauf auswirkt, können wir heute noch nicht absehen. Wir werden aktuell informieren. 

Heute schon können wir etwas zum Thema Prüfung und Maske sagen:

http://bit.ly/Winterprüfung2020Maske.

Hier kommt Dein Text

Zum Schulstart nach den Herbstferien gilt:

Maskenpflicht:

  • Mund-Nase-Bedeckung für alle Schüler auf dem Schulgelände.
  • Ab Jahrgangsstufe 5 gibt es auch eine Maskenpflicht im Unterricht und am Sitzplatz.
  • Keine Maskenpflicht für die Primarstufe, solange sich Schüler im Klassenverband im Unterrichtsraum aufhalten.

Belüftung im Schulbetrieb:

Das Lüften der Räumlichkeiten ist ein wesentlicher Beitrag dazu, das Risiko einer Ansteckung über Aerosole zu verringern.

  • Stoßlüften alle 20 Minuten.
  • Querlüften, wo immer es möglich ist.
  • Lüften während der gesamten Pausendauer.

Kann der Auzubildende einfach so in den Urlaub geschickt werden?

Jeder Arbeitnehmer (und damit auch jeder Auszubildende) hat in jedem Kalenderjahr Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub (§1 Bundesurlaubsgesetz).

Grundsätzlich kann der Arbeitgeber den Arbeitnehmer nicht gegen seinen Willen in den Urlaub schicken (Ausnahme: Betriebsferien). In Betrieben, die keinen Betriebsrat haben, ist zwar eine einseitige Anordnung möglich, es muss aber mit ausreichend Vorlauf passieren. Darüber hinaus muss genug Resturlaub zur freien Verfügung verbleiben und es sind die Belange der Beschäftigten zu berücksichtigen. Von heute auf morgen den Urlaub einseitig anzuordnen ist also grundsätzlich nicht zulässig.

Bewerbernavigator

Wie das geht, beschreiben die Kolleginnen hier:

Viele Firmen ordnen wegen der Corona-Krise Kurzarbeit an. Hierzu wichtige Informationen:

  1. Kurzarbeit und Auszubildende: http://bit.ly/KurzarbeitAzubi
  2. Fragen, Antworten und Anträge für Betriebe: http://bit.ly/netznKurzarbeit
  3. Sie sind in der Lage dazu, Kurzarbeit für Ihre Ausbilder und Auszubildenden zu vermeiden? Das belohnt der Staat: Eine Förderung erfolgt in Höhe von 75 Prozent der Brutto-Ausbildungsvergütung für jeden Monat, in dem im Betrieb ein Arbeitsausfall von mindestens 50 Prozent zu verzeichnen ist.  Weitere Infos hierzu: https://bit.ly/AusbildungsförderungCorona

Auch weitere Förderungen von Ausbildungsbetrieben, die von Corona betroffen sind, sind möglich:

Bundesprogramm "Ausbildungpltze sichern:

Um zu verhindern, dass die COVID-19-Krise zu einer Krise für die berufliche Zukunft junger Menschen und der Fachkräftesicherung wird, wurde das Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern" verabschiedet. Die Förderung soll über die Agentur für Arbeit laufen.

In fünf Förderlinien werden gefördert:

  1. Betriebe, die ihre Ausbildungskapazitäten beibehalten,
  2. Betriebe, die ihre Ausbildungskapazität erweitern,
  3. Betriebe, Überbetriebliche Berufsbildungsstätten (ÜBS) oder andere etablierte Ausbildungsdienstleister, die bestimmte Auszubildende im Rahmen der Auftrags- oder Verbundausbildung aufnehmen oder
  4. Betriebe aus allen Wirtschaftsbereichen, die Auszubildende aus pandemiebedingt insolventen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) bis zum 31. Dezember 2020 für die Dauer der restlichen Ausbildung übernehmen .

Details können Sie hier nachlesen:

https://bit.ly/AusbildungsförderungCorona

Contract
Unterschreiben eines Vertrages – Bild: Andreas Breitling auf Pixabay

Im Falle eines Falles: Verlängerung des Ausbildungsvertrages

Läuft ein Ausbildungsvertrag vor dem (neuen) Ende des Ausbildungsverhältnisses aus, ist eine Verlängerung notwendig.

Download

Verlängerung des Ausbildungsvertrages

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Den Antrag auf Verlängerung eines Ausbildungvertrages finden Sie hier. Senden Sie diesen bitte an krauss@netzn.ihk.de

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Umgang mit Homeschooling

Viele Betriebe sind verunsichert. Die Berufskollegs führen derzeit den Unterricht im  Distanzunterricht durch. D.h. sie bieten den Auszubildenden den Unterrichtsstoff in digitaler Form an. Muss der Betrieb den Auszubildenden für die Erledigung der Aufgaben freistellen? Ja! Wie es geht und warum das so ist zeigt der Beitrag!

Prüfung
Kalender mit Prüfungsdatum – Bild: Gerd Altmann auf pixabay

Vorbereitung auf Prüfungen und Klausuren

Wie man sich gut auf anstehende Prüfungen/Klausuren vorbereiten kann und sich in einer Prüfungssituation souverän verhält, zeigt dieses Video:

https://bit.ly/SelbständigePrüfungsvorbereitung

Materialien zur Vorbereitung auf IHK-Prüfungen

Zur Vorbereitung auf IHK-Prüfungen bieten sich Aufgaben vergangener Prüfungen an. Einige Berufskollegs versorgen die Auszubildende aktuell mit diesen Aufgaben, auch langjährig ausbildende Betriebe halten diese Aufgaben oft bereit. Alternativ können Aufgaben hier bestellt werden:

Kaufmännische Ausbildungsberufe
Aufgabensätze vorangegangener Prüfungen für schriftliche Zwischen- und Abschlussprüfungen aller kaufmännischen und IT-Berufe können über den U-Form Verlag bezogen werden: https://bit.ly/PrüfungsvorbereitungUForm

Industriell-technische Ausbildungsberufe
Aufgabensätze vorangegangener schriftlicher Zwischen- und Abschlussprüfungen in allen industriell-technischen Berufen können über die Christiani GmbH & Co. KG bezogen werden: https://bit.ly/PrüfungsvorbereitungChristiani

Können Ausbilder und Auszubildende im Homeoffice arbeiten?

Abseits der Krise lautet die Antwort hierzu: "Nein!". Das Berufsbildungsgesetz sieht vor, dass der Ausbildende den Auszubildenden selbst auszubilden hat oder einen Ausbilder oder eine Ausbilderin ausdrücklich damit zu beauftragen hat. 

Diese Person muss überwiegend in der Ausbildungsstätte anwesend sein (Faustregel: mindestens 51%), damit er den Auszubildenden ordnungsgemäß anleiten und seine Arbeitsergebnisse kontrollieren kann. Dies ist in der Regel jedoch dann nicht möglich, wenn der Auszubildende im Homeoffice arbeitet. 

Aktuell heißt es jedoch "Homeoffice ermöglichen, wo es geht" (Januar 2021). 

Die IHK Mittleres Ruhrgebiet hält es für vertretbar, dass Auszubildende und Ausbilder auch im Homeoffice die Ausbildung aufrecht erhalten können. Unsere Unternehmen haben bereits im letzten  Jahr gezeigt, dass sie verantwortlich damit umgehen. Dafür danken wir ausdrücklich!

Wichtig beim Homeoffice für Azubis:

  • Klare Arbeitsaufträge erteilen
  • Regelmäßig im Austausch stehen
  • Arbeitsergebnisse besprechen ggf. korrigieren.

Nutzen Sie hierzu alle zur Verfügung stehenden Kommunikationswege. Z.B.:


Azubistipps

Hilfe, ich bin im Homeoffice - Grundregeln für ein erfolgreiches Arbeiten von Zuhause.

Minusstunden in der Ausbildung

Auszubildende haben den vertraglichen Anspruch, in der täglichen Ausbildungszeit vom Betrieb auch ausgebildet zu werden. Entfällt die Ausbildung ohne Verschulden des Auszubildenden (z.B. der Ausbilder schickt den Auszubildenden nach Hause, weil nichts mehr zu tun ist) ist die Berechnung von Minusstunden i.d.R. nicht rechtens. Wird der Auszubildende vorzeitig nach Hause geschickt, muss der Betrieb gemäß § 19 Abs. 1 Nr. 2a BBiG die Ausbildungsvergütung weiterzahlen (bezahlte Freistellung).

Überstunden/Mehrarbeit

Wer eine betriebliche Ausbildung macht, ist ausschließlich für den Zweck beschäftigt, einen Beruf zu erlernen. Die regelmäßige Arbeitszeit ist im Ausbildungsvertrag festgehalten. Diese reicht aus, einem Auszubildenden die Ausbildungsinhalte zu vermitteln. Diese vertraglich vereinbarte Arbeitszeit kann nicht einseitig durch den Arbeitgeber geändert werden. Eine Pflicht zur Leistung von Überstunden besteht grundsätzlich nicht!

Arbeitszeit ist die Zeit, die der Arbeitnehmer/Auszubildende dem Arbeitgeber zur Verfügung stehen muss. Dabei sind Höchstgrenzen einzuhalten, welche durch verschiedene Gesetze vorgegeben werden (z.B. das Abeitszeitgesetz und das Jugendarbeitschutzgesetz).

Für minderjährige Azubis gilt eine Arbeitszeit von höchstens 40 Stunden wöchentlich und 8 Stunden täglich. Wenn an einem anderen Tag in der Woche entsprechend weniger gearbeitet wird, sind an einzelnen Tagen  auch bis zu 8,5 Stunden erlaubt (§8 Jugendarbeitsschutzgesetz - JArbSchG).

Für Volljährige beträgt die regelmäßige tägliche Höchstarbeitszeit acht Stunden. Die Ausbildungszeit darf auf maximal zehn Stunden nur verlängert werden, wenn sie innerhalb von sechs Monaten im Schnitt acht Stunden täglich nicht überschreitet (§3 Arbeitszeitgesetz).

In absoluten Notfällen darf der Chef die Regelungen übergehen (§14 Arbeitszeitgesetz).  Die wöchentliche Arbeitszeit darf dann bis zu 48 Stunden betragen.

Sind in diesem Fall keine erwachsenen Arbeitskräfte und Auszubildende da, dann müssen unter Umständen auch Minderjährige mit anpacken (§21 Jugendarbeitsschutzgesetz).  Wird in diesen Fällen Mehrarbeit geleistet, so ist sie durch entsprechende Verkürzung der Arbeitszeit innerhalb der folgenden drei Wochen auszugleichen. 

Auch die mehr geleisteten Stunden müssen dem Ausbildungszweck dienen, vergütet oder durch Freizeit ausgeglichen werden. 

Insolvenz
Scrabble-Schriftzug Insolvenz – Bild: Ratfink1973 bei pixabay

Worst Case: Insolvenz des Ausbildungsbetriebes

Nicht zu wünschen, leider aber auch nicht auszuschließen: Was tun, wenn einem Ausbildungsbetrieb die Insolvenz droht?

Ein Funken Hoffnung: Die Bundesregierung hat schnell gehandelt und die Insolvenzantragspflicht erstmal bis zum 30.09.2020 ausgesetzt. Hier finden Sie die wichtigsten Informationen:

https://bit.ly/InsolvenzinZeitenvonCorona

Was, wenn es tatsächlich zum Äußersten kommt? Zunächst einmal ist ein bestehender Ausbildungsvertrag weder durch eine drohende Insolvenz, noch durch die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens direkt betroffen. Sie stellen keinen wichtigen Kündigungsgrund nach § 22 Abs. 2 Nr. 1 BBiG dar. Das heißt, dass die aus dem Ausbildungsverhältnis resultierenden Rechte und Pflichten weiterhin bestehen bleiben.

Was bedeutet dies?

Nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens tritt ein Insolvenzverwalter an die Stelle des Ausbildungsbetriebs. Alle aus dem Ausbildungsvertrag bestehenden Ansprüche sind an ihn zu richten. Der Insolvenzverwalter ist dazu verpflichtet, die aus dem Ausbildungsverhältnis resultierenden Pflichten weiter zu erfüllen. Das bedeutet zum Beispiel auch, dass dieser die vereinbarte Ausbildungsvergütung zahlt.

Höhe der Ausbildungsvergütung bei Insolvenz

Kann die Höhe der Ausbildungsvergütung reduziert werden? Ja, aber nur wenn die Vertragspartner sich einig sind. Grundsätzlich können sich Ausbildungsbetrieb und Auszubildender auf eine Kürzung der Ausbildungsvergütung verständigen. Die Ausbildungsvergütung muss jedoch weiterhin angemessen und höher als die gezahlte Vergütung des vorhergehenden Jahres sein (§ 17 Abs. 1 Berufsbildungsgesetz).

Kündigung jedoch nicht ausgeschlossen

Vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens berechtigt allein die Betriebsstilllegung zur Kündigung. Diese kann dann gem. § 22 Abs. 2 Nr. 1 BBiG fristlos erfolgen. Nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens ist eine Kündigung mit einer dreimonatigen Kündigungsfrist bereits dann möglich, wenn keine Ausbildungsmöglichkeiten mehr bestehen. Ganz wichtig: Die Auszubildenden müssen sich umgehend (drei Monate vor Ende des Ausbildungsverhältnisses) bei der Agentur für Arbeit arbeitsuchend melden.

Matchin-Team
Collage der Mitarbeiterinnen im Ausbildungsmatching – Bild: IHK MR

Im Fall der Fälle:

Die drei Kolleginnen aus dem Ausbildungsmatching helfen Insolvenzbewerbern, einen neuen Betrieb zu finden und suchen Betriebe, die Insolvenzbewerber aufnehmen möchten. Beides online über den neuen Bewerbernavigator! Kostenfrei natürlich!

Ausbildung von A-Z
Screenshot zur Gruppe Ausbildung von A-Z – Bild: privat

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