11.12.2018

Ausbildung im Verbund - Starke Partnerschaften für die Fachkräftesicherung

geschrieben von Alexandra Brnicanin

Sie wollen ausbilden, können oder wollen aber nicht alle Inhalte der Ausbildung selbst vermitteln? Kein Problem! Und erst recht keine Schande, sondern in vielen Ausbildungsberufen die Normalität. Sie können alleine ausbilden, wollen aber Ihre Ausbildungskapazitäten besser auslasten? Super! Werden Sie Verbundpartner. Dies sind nur einige Gründe, um im Verbund auszubilden und für die Fachkräfte von morgen zu sorgen. Machen Sie mit!

Aus der "Not" eine Tugend gemacht

Bis zur Reform des Berufsbildungsgesetzes 2005 galt Verbundausbildung eher als Notlösung. In der Vorgängerversion des Gesetztes hieß es noch, dass Betriebe, die nicht alle erforderlichen Voraussetzungen für eine Ausbildung erfüllten, diese „Mängel“ durch Kooperation mit einem Ausbildungspartner ausgleichen können.

2005 wurde der Begriff „Verbundausbildung“ in das Gesetz aufgenommen und ausdrücklich als Ausbildungsform benannt. Und sie ist viel mehr als das!



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So bunt wie unsere Unternehmen - Verbundausbildung hat viele Gesichter

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Durch die unterschiedlichen Bedarfe der Betriebe haben sich unterschiedliche Modelle der Verbundausbildung entwickelt. Die vier gängisten Modelle stellen wir hier komprimiert vor.

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Geld
Münzen und Banknoten – Bild: stevepb_pixabay.com

Finanzielle Förderung

Das nordrhein-westfälische Arbeitsministerium unterstützt Unternehmen mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds bei der Bereitstellung von betrieblichen Ausbildungsplätzen im Verbundmodell. In Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern (Vollzeitäquivalente), die ohne den Ausbildungsverbund nicht ausbilden können, wird die Ausbildungsvergütung mit einmalig bis zu 4.500 Euro pro Ausbildungsplatz gefördert.